Nuerburg-Quelle-Chronik-Startseite

1932 | Die Gründung in schwierigen Zeiten

Im Jahr 1932 gründete Hermann Kreuter Senior in Dreis-Brück die Nürburg Quelle als Kommanditgesellschaft. Die ersten Jahre waren von politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen geprägt. Da er die Haltung der nationalsozialistischen Machthaber ablehnte, verlief der Start alles andere als einfach. Auch technisch war der Betrieb noch klein: Flaschen wurden von Hand befüllt und verschlossen, ausgeliefert wurde mit einem sogenannten ‚Holzgaser‘ – einem Fahrzeug, das mit Holz betrieben wurde. Dennoch hielt die Familie unbeirrt an ihrem Vorhaben fest und legte damit den Grundstein für eine Erfolgsgeschichte, die bis heute anhält.

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1950er Jahre | Aufschwung und Wachstum

Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte eine Phase des wirtschaftlichen Aufschwungs ein. Davon profitierte auch die Nürburg Quelle. Aus einem kleinen Betrieb mit nur zehn Mitarbeitern entwickelte sich ein wachsendes Unternehmen, das seine Füllmengen und Mitarbeiterzahlen kontinuierlich steigern konnte. Die Nachfrage nach Mineralwasser stieg stark an – ein Zeichen dafür, dass die Menschen Wert auf Qualität und Verlässlichkeit legten. Diese Entwicklung machte die Nürburg Quelle zu einem festen Bestandteil des regionalen Wirtschaftslebens.

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1968 | Innovation mit dem Schraubverschluss

Am 28. November 1968 schrieb die Nürburg Quelle deutsche Mineralwasser-Geschichte: Als erster Brunnenbetrieb führte sie den praktischen Schraubverschluss ein. Diese technische Neuerung war nicht nur hygienischer, sondern auch wesentlich kundenfreundlicher – und setzte neue Standards in der Branche. Bald zogen die anderen Brunnen nach und der bis dahin gewohnte Bügelverschluss war für Mineralwasser vom Markt verschwunden. Der Mut, innovative Wege zu gehen, wurde belohnt und festigte den Ruf der Nürburg Quelle als zukunftsorientiertes Unternehmen.

Über uns – Nürburg Quelle Hermann Kreuter GmbH

2000 - 2005 | Ausbau und neue Dimensionen

Die Jahrtausendwende brachte eine weitere Modernisierung mit sich. Im Jahr 2000 wurde die erste PET-Abfülllinie in Betrieb genommen, wodurch das Angebot breiter aufgestellt werden konnte. Zwischen 2004 und 2005 erfolgte schließlich eine umfassende Betriebserweiterung:

  • Bau einer neuen Vollgut- und Verladehalle mit 10.000 m² Fläche
  • Errichtung eines modernen Kommissionierungslagers
  • Neubau eines ‚Wasserhauses‘ zur Bevorratung von 1,4 Millionen Litern
  • Einrichtung neuer Labore und Sozialräume

Mit diesen Investitionen wurde die Nürburg Quelle für die Zukunft aufgestellt und konnte ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig sichern.

Heute | Ein Familienunternehmen mit Geschichte

Aus den Anfängen mit zehn Mitarbeitern hat sich ein moderner Mineralbrunnen entwickelt, der heute über 100 Beschäftigten einen sicheren Arbeitsplatz bietet. Trotz aller Expansion und Modernisierung ist die Nürburg Quelle ein Familienunternehmen geblieben – getragen von Beständigkeit, Verantwortungsbewusstsein und der engen Verbundenheit zur Vulkaneifel. Die Geschichte zeigt: Wer in der Tradition fest verwurzelt ist und gleichzeitig mutig nach vorne blickt, kann über Jahrzehnte hinweg erfolgreich sein.